24 Stunden Nordschleife 2009
Das 24 Stunden Rennen auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings lockte 2009 etwa 235.000 Fans an die rund 25 km lange Strecke.
Mitten im Geschehen stand zum fünften Mal in Folge das Team des Pro Handicap e.V. Die Ergebnisse der letzten Jahre zeigten ganz klar, dass wir von einem beständigen und verlässlichen Auto, guten, kompetenten Mechanikern und perfekter Teamarbeit profitierten und so mussten wir uns im Vorfeld keine Sorgen über dieses Thema machen. Ein bisschen anders sah dabei die Sorge um das neue Reglement aus. Ein neuer Sicherheitstank musste her. Der Einbau machte den Mechanikern einige kleinere Schwierigkeiten, aber als der Tank einmal eingebaut war, lief der "Pro-Handicap-Renner" wieder gewohnt gut.
In diesem Jahr hat der Verein etwas erreicht, was erst einmal verarbeitet werden muss. Der Pro Handicap e.V. fuhr in seiner Klasse ganz nach oben aufs Treppchen. "Wir haben unsere Klasse gewonnen...das ist unglaublich", das kurze Statement, nachdem die schwarz-weiß karierte Flagge geschwungen wurde. Mit den beiden Händen von Oliver Rudolph und der rechten Hand von Wolfgang Müller sind es genau drei Hände, die den Astra Kombi für 24 Stunden durch die Kurven der "Grünen Hölle" lenkten. Eine starke Belastung, physisch, wie auch psychisch, denn 24 Stunden lang mussten die beiden Fahrer sich alle 2 Stunden am Steuer ablösen und noch dazu ständig konzentriert bleiben, um einen "Null-Fehler-Job" zu machen zu können.
Nur einer konnte sich nicht über den Klassensieg von Pro Handicap freuen. Im ersten Zeittraining am Donnerstagabend erwischte Wolfgang Müller während seines Stints einen Hasen im Bereich Schwedenkreuz.
Die Veranstaltung 2009 war das erste Rennen mit völlig neuem Reglement. Die Autos der Top-Teams wurden gebremst, die ganz langsamen Fahrzeuge durften in diesem Jahr nicht mehr teilnehmen. Das sorgte für ein noch nie da gewesenes Maß an Spannung. Mit zahlreichen Rahmenveranstaltungen lockten die Veranstalter auch in diesem Jahr unzählige begeisterte Fans zum Ring. 2009 waren es 235.000 Zuschauer und noch weit mehr an den Fernsehgeräten zu Hause.
"Vielen Dank, dass Ihr uns die Daumen gedrückt und mitgefiebert habt. Wie Ihr seht, hat uns Euer Beistand und die fehlerfreie Teamarbeit nach ganz vorne gebracht.
Vielen Dank und bis zum nächsten Jahr!"
Wolfgang Müller


