News 2009

Die jüngsten Ereignisse des aktuellen Jahres, rund um den Pro Handicap e.V.

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23. Mai - 24. Mai: 24 Stunden Nürburgring Nordschleife 2009

Am vergangenen Samstag um 16 Uhr fiel der Startschuss zum 37. ADAC Zurich 24 Stunden Rennen.

Mit am Start waren selbstverständlich auch Wolfgang Müller und Oliver Rudolph, das einzige 2-Mann-Team, dass mit nur 3 Händen ins Lenkrad greift.

 

Die beiden Piloten zeigten eine beeindruckende Leistung über die gesamte Distanz und auch ein Getriebeproblem am frühen Sonntagmorgen konnte das Team nicht aufhalten. "Die Mechaniker haben großartige Arbeit geleistet, ohne Sie wäre es wohl kaum so fantastisch weitergegangen.", so Wolfgang Müller.

Es hätte für das gesamte Team wohl auch kaum besser laufen können, denn erstmal erreichte der Pro Handicap e.V. mit seinem Leuchtturmprojekt "24 Stunden Nürburgring" den 1. Platz in seiner Klasse und hat damit sehr deutlich demonstriert, dass eine Behinderung keinesfalls ein Hinderniss darstellt, wenn man etwas wirklich will.

Im Gesamtklassement fuhren Wolfgang Müller und Oliver Rudolph auf Platz 91 von 170 Startern vor.

"Das gesamte Team, die Mechaniker und einfach alle Helfer, alle haben hier wieder fast eine Woche, Tag und Nacht, ein erstklassigen Job gemacht. Nur ein Team was so zusammenhält und funktioniert wie dieses, kann ein solches Projekt realisieren und am Leben halten. Es hat mir, wie natürlich auch im letzten Jahr, viel Spaß gemacht, mit Wolgang auf diesem Auto zu fahren und bin ein wenig traurig, dass für dieses Jahr schon alles vorbei ist.", sagt Oliver Rudolph wenige Minuten nach dem Rennen und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: "Aber jetzt freue ich mich darauf nach Hause zu kommen und zu schlafen."

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22. Mai: Lady's and Gentlemen, please start your engines

Der traditionelle Mittwochskorse leutete das 24 Stunden Rennen auf der Nürburgring Nordschleife ein. Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte sich der Pro Handicap e.V. seinen Fans und wurde schon am darauffolgende Tag auf eine harte Probe gestellt. Immer wieder einsetzender Regen machte das Nachtraining am Donnerstag zu einem wirklich anspruchsvollen Start in eines der härtesten Langstreckenrennen der Welt.

Beim Zeittraining am Freitagmittag zeigte sich die Eifel rund um die Nordschleife dann von ihrer Sonnenseite und sorgte damit für optimale Streckenerhältnisse. "Gestern in der Nacht sind wir für ein paar Runden raus gefahren, aber wir wollten kein Risiko eingehen und haben uns zurückgehalten...heute unter der großartigen Eifelsonne konnten wir zeigen, welches Potential im Auto steckt", was Wolfgang Müller damit meint, ist ein fantastischer zweiter Startplatz in seiner Fahrzeugklasse. Nur einer konnte sich nicht mit der Pro Handicap Mannschaft freuen: Im Bereich Schwedenkreuz kollidierte ein Hase mit dem Pro-Handicap-Fahrzeug bei etwa 180 km/h.

Von dem Unfall ließ sich das Team die Freude auf Startposition zwei in der Klasse nicht nehmen. Alle menschlichen Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon.

Das Rennen startet morgen um 16 Uhr.

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Wolfgang Müller zu Gast bei "Radio Duisburg"

Am Mittwoch den 13. Mai war Wolfgang Müller zu Gast beim lokalen Radiosender "Radio Duisburg".

Zwischen den technischen Vorbereitung am Rennauto und einer Vielzahl von Gesprächen mir dem Kern des Teams, wo bereits zu diesem Zeitpunkt die “Grundstrategie“ fuer Rennen beginnt, wird auf die Termine in der Öffentlichkeit eben so viel Wert gelegt, wie auf die Teileversorgung.
Welche Leute bereiten das Auto vor, haben sie das selbst gelernt?

 

Lesen Sie das vollständige Interview auf der Presseseite und erfahren Sie die Antwort auf diese Frage und noch viele Weitere. Zur Presseseite>>

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01. Mai: 24 Stunden Nürburgring - "Die Generalprobe"

Die Sonne in der Eifel war noch nicht ganz aufgegangen, als das Pro-Handicap-Team mit den Vorbereitungen beginnt. Die Mechaniker schauen nach der Technik des Fahrzeugs und Wolfgang Müller beginnt mit dem Lauftraining. Nach einem Etappenlauf von 3 x 3 Kilometern kehrt Müller zurück und es folgt ein kleines Frühstück. Doch viel Zeit bleibt nicht, denn er muss sich umziehen und dann auch schon rüber ins Fahrerlager laufen. Aber schon an dem beliebten Imbiß im Fahrerlager wird er aufgehalten, die Fans erkennen ihn und er muss schon zu so früher Stunde die Fragen der interessierten Pro-Handicap-Fans beantworten, was Müller natürlich gerne auf sich nimmt. "Dafür ist immer Zeit.", sagt er selbst.

Jetzt beginnt die heiße Phase, die Generalprobe vor der Original-Kulisse "Nürburgring" beginnt. "...man simuliert kleine Stints, um den Rythmus zu proben...". Beim ersten Long-Run machte die Technik dem Team einen Strich durch die Rechnung. Die Benzindruckprobleme konnten zwar durch einen Ersatztank aus Duisburg behoben werden, aber der Leistungsverlust im zweiten Drittel des Drehzahlbandes konnte auch so nicht klar lokalisiert werden. Kurz vor Beendigung des Trainings meldete Müller starke Vibrationen aus dem Antriebsstrang. "Das war's für heute, mit sowas ist nicht zu spaßen. Klar ist es nicht das, was man sich kurz vor einem solchen Motorsportevent wünscht, aber keiner trägt Schuld daran. Meine Jungs haben einen großartigen Job gemacht. Das ist eben die harte Realität vor einem 24 Stunden Rennen. Jetzt machen wir erstmal einen Tag frei und dann wird das gesamte Training gründlich ausgewertet."

"Wir haben noch viel zu tun und wenn das alles so einfach wäre, dann könnte es ja jeder.", ruft ein Teammitglied von Pro Handicap.

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29. April: Neuer Bericht über den Pro Handicap auf ntv.de

Die Onlineredaktion des Berichterstatters n-tv veröffentlicht am 29. April einen Artikel über den Pro Handicap e.V. und die aktuellsten Neuigkeiten des Vereins, wie die Kooperation mit Model Nina Wortmann, das Treffen mit dem jungen und erfolgreichen Nachwuchsmotorsportler Julian Hillebrandt und nicht zuletzt die Vorbereitungen für das Leuchtturmprojekt "24 Stunden Nürburgring Nordschleife 2009".

 

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04. April: Pro Handicap kooperiert mit Model Nina Wortmann

Das Fotomodel Nina Wortmann, die seit einem Verkehrsunfall vor gut 7 Jahren an ihren Rollstuhl gebunden ist, hat sich trotz der extremen Einschränkung, dank der vorbildlichen Unterstützung ihrer Familie und in erster Linie ihres Ehemanns, Sven Wortmann, mit Kraft, Motivation und Ehrgeiz an der Spitze des Modelbusiness etabliert.

Sie gewann neben dem Modelkontest für gehandicapte Menschen den Respekt namhafter Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Bruce Darnell, wie auch eine "Dauerkarte" für Fotoshootings für eine Vielzahl etablierter Magazine und Zeitungen.

Es vergeht kaum eine Woche, in der sie nicht mit ihrem einzigartigen Charme die Herzen der TV-Zuschauer erobert.

Wir blicken mit Stolz und Zuversicht auf die Kooperation, welche ein weiteres Zeichen für die beispielhafte Arbeit von behinderten Menschen im Alltag ist.

Der Verein freut sich schon heute auf eine fruchtbare Zusammenarbeit!

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25. März: Pro Handicap trifft Kartfahrer mit gleichem Handicap

Für uns war es ein ganz besonderes Treffen, für den Nachwuchsfahrer Julian Hillebrandt sicherlich ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Der Kartfahrer Julian aus der Nähe von Fulda dreht Jahr für Jahr seine Runden als sei alles ganz selbstverständlich, der aufgeweckte Racer kämpft in der Schülerkart-Mannschaft um den besten Startplatz, doch auf den zweiten Blick gibt es einen kleinen Unterschied: der motivierte Motorsport-Junior hat das gleiche Handicap wie Wolfgang Müller. Ihm fehlt die linke Hand. Beeindruckend, doch noch viel beeindruckender ist der Einsatz seiner Eltern, was die exzellente sportliche und menschliche Leistung des Jungen keineswegs schmälern soll, doch für mich ist es genauso normal wie für Julian.

Seine Eltern fördern ihren Sohn, wo sie können, damit er sein Ziel ungebremst verfolgen kann. Eine Vielzahl von Titeln gibt der Familie Hillebrandt Recht und trotzdem ist alles etwas anders. Um ein Familienmitglied mit einer Behinderung im Motorsport zu etablieren, bedarf es in allen Lebenslagen neben dem Fingerspitzengefühl auch einer extra Portion Ehrgeiz, um sich bei seinen Mitstreitern den gleichwertigen Respekt fair zu verdienen. Wir möchten mit unserer symbolischen Partnerschaft diesem besonderen und derzeit jüngsten Vereinsmitglied für die bisher errungenen Erfolge einerseits gratulieren, andererseits die im Logo erscheinende helfende Hand reichen, um ihn gemeinsam auf dem Weg zu seiner motorsportlichen Zukunft zu begleiten. An dieser Stelle sprechen wir Julian und seinen Eltern unseren Respekt aus und wünschen der gesamten Familie alles Gute bei der Planung der motorsportlichen Karriere.

zum Artikel der Fuldaer Zeitung>>

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13. März: Frühlingserwachen eines Rennautos

Der Rollout eines Rennwagens ist die erste offizielle Testfahrt nach der langen Winterpause.

Es ist oft eine Mischung aus Spannung und Hoffnung, die förmlich in der Luft liegt, wenn diese Jungfernfahrt beginnt. Das Auto wird komplett neu aufgebaut, um jede Art von Fehlerquellen zu vermeiden. Nach den ersten Testkilometern, während denen die Piloten besonders vorsichtig zu Werke gehen, folgt, nach einigen Tests, der so genannte "long run".

Hier wird eine Renndistanz simuliert und das Auto in dem entsprechenden Belastungsradius beansprucht. Anschließend kommt es zur erneuten Revision diverser Hauptaggregate auf dem Prüfstand. Es folgen weitere Testläufe, wo diverse Abstimmungsarbeiten am so genannten "set up" erfolgen, um den Renner für das 24h Rennen start klar zu machen.

Mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks werden die Vorbereitungen nach klaren Abläufen strukturiert und jede Arbeit am Auto nach dem Vieraugenprinzip durchgeführt. Die kleinste Unregelmäßigkeit wird dokumentarisch aufbereitet, auf Checklisten festgehalten und im Ablaufplan angepasst.

Während die Crew sich täglich um das Auto kümmert, trainieren die Fahrer ihre körperliche Fitness, die in einem solchen Rennen besonders wichtig ist.

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19. Februar: Das Warm-Up hat begonnen

Es hat begonnen. Die Vorbereitungen für den Start beim 24 Stunden Rennen 2009 auf der Nürburgring Nordschleife laufen auf Hochtouren. Die Mechaniker zerlegen den Pro-Handicap-Astra in alle Einzelteile, prüfen jedes mechanische und elektrische Detail, tauschen defekte und verschlissene Teile aus und bauen das gesamte Auto in mühsamer Feinarbeit wieder zusammen.

Aber auch die Fahrer, Wolfgang Müller und Oliver Rudolph, dürfen sich jetzt nicht mehr ausruhen. Das Rennen startet am 23. Mai und den beiden bleiben noch knapp 2 1/2 Monate, um sich für die körperlichen Ansprüche zu rüsten. Tägliches Training steht auf dem Programm, haben es diese beiden Fahrer doch besonders schwer, da sie das einzige Team sind, dass mit nur 3 Händen ins Lenkrad greifen wird.

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13. Februar: Neue Internetpräsenz ist online

Der Verein bekommt ein neues Gesicht im Internet und wird mit aktuellen und informativen News rund um den Verein vertreten sein.

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04. Februar: Scheckübergabe des Gruppe C Verlages

Tim Upietz, Geschäftsführer des Gruppe C Verlages, bedankt sich stellvertretend für die gesamte Belegschaft bei dem 2. Vorsitzenden Wolfgang Müller mit einer Spendenaktion auf der eigenen Weihnachtsfeier.

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24 Stunden Rennen '09

 

21.05.-24.05.2009

 

Das diesjährige 24 Stunden Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings wiedereinmal ein Highlight für Pro Handicap. Erneut zeigte der Vorsitzende des Vereins, was mit nur einem Arm im Motorsport möglich ist und stellte sich seinen mehr als 800 Konkurrenten auf der längsten Rennstrecke der Welt.