Die jüngsten Ereignisse des aktuellen Jahres, rund um den Pro Handicap e.V.

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03. Dezember: Glanz auf der Essener Motorshow

Die Essener Motorshow ist einer der beliebtesten Schauplätze für schnelle Autos und Rennwagen. 

Der erfolgreiche Pro Handicap Audi TTs präsentiert sich in vollem Glanz bei unserem Partner cms in Halle 2.

Schaut doch mal auf der Motorshow vorbei und besucht ihn!

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27. November: Adventskalender-Aktion

Auch in diesem Jahr lies es sich Wolfgang Müller nicht nehmen, seine limitierten Pro-Handicap-Adventskalender zu verschenken. Das Motiv der Kalender erinnert an das Leuchtturmprojekt des Vereins, bei welchem es um die Demonstration geht, was trotz körperlicher Behinderung möglich ist.

"Wir vermitteln unsere Botschaft auf eine simple Art und Weise: Wir machen eine Freude und verkürzen das Warten auf den Weihnachtsabend mit 24 süßen Kleinigkeiten.", äußert sich Müller zu der Aktion.

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24. August: 24H von Duisburg ein voller Erfolg

"Nach dem Rennen, ist vor dem Rennen!"

Stolz schauen wir zurück auf das 24h-Duisburg-MTB-Rennen am 1. August-Wochenende in Duisburg. Zum ersten Mal in der 10-jährigen Vereinsgeschichte startete das Pro Handicap-Team mit acht Fahrern statt am Nürburgring auf je zwei Rädern und ohne Motor beim MAGURA 24 Stunden von Duisburg. Hier standen die Stollenreifen, gesponsert von Maxxis Tires, lediglich in der Wechselzone still. Den Rundkurs von 8,5 Kilometern galt es in einzigartiger Atmosphäre im Landschaftspark Nord unter verschiedensten Bedingungen zu bekämpfen.

470 Teams, 2.300 Teilnehmer - Ein Rennen voller Teamgeist, Spaß und Ehrgeiz aber auch Schmerz und sturzbedingten Ausfällen. Uta Hartmann fuhr die 60. Finalrunde - umrahmt von jubelnden Zuschauern - mit einem 76. Platz innerhalb der Achter-Teams ins Ziel.

Schon jetzt, zwei Wochen nach dem Rennen steht fest: Pro Handicap möchte auch 2016 mit einem Team in Duisburg antreten. Die Planungen haben bereits begonnen und die Vorfreude wächst von Tag zu Tag.

Vielen Dank an die acht Fahrer Wolfgang Müller, Sabine Podzus, Uta Hartmann, Jörg Mittag, Martin Hibbeln, Bernd Schneider, André Hänsch und Andreas Mania.

Einen großen Dank auch an unsere drei Betreuer Ina Schneider, Tim Schneider und Christina Dzuban sowie unseren Sponsoren (TÜV‬ Rheinland, Gruppe C GmbH, CMS Wheels, Maxis Tires).

Wir sehen uns in 2016!

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21. August: Herbelin Uhren als neuer Sponsor

Das Pro-Handicap-Team ist stolz, einen neuen Sponsor für sich gewonnen zu haben. Die Uhrenmanufaktur Michel Herbelin, die bereits im Jahre 1947 in Charquemont, im Herzen des französischen Jura, gegründet wurde. Das Unternehmen, welches mittlerweile von den beiden Söhnen des einstigen Gründers geführt wird, bleibt seiner qualitativ hochwertigen Linie stets treu und ist auch seinerseits stolz, das Pro-Handicap-Team bei seiner täglichen Arbeit unterstützen zu dürfen.

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23. Juli: Pro Handicap im TV

Ein weiteres Mal war Wolfgang Müller zu Gast im Studio47, das Stadtfernsehen für Duisburg. So konnte er mit seinem Projekt zur Integration von behinderten Menschen in den Alltag eine breite Masse erreichen und auch sein Leuchtturmprojekt zum 24 Stunden Rennen am Nürburgring, bei welchem er demonstriert dass eine Behinderung eher ein Antrieb ist als ein Hindernis, vorstellen.

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18. Juli: Pro Handicap mit MTB-Team bei den 24h von Duisburg

Mitten im Herzen des Ruhrgebiets findet am 1. und 2. August eines der größten Nonstop-Mountainbike-Rennen in Europa statt. Bei den MAGURA 24 Stunden von Duisburg powered by Stadtwerke Duisburg stehen die Stollenreifen zu keiner Zeit still. In Einer, Zweier, Vierer und Achter-Teams sind die Teilnehmer permanent auf einem 8,5 Kilometer langen Rundkurs im Landschaftspark Nord unterwegs und genießen die einzigartige Atmosphäre des zum Industriedenkmal umgebauten Hüttenwerks. Erstmals mit von der Partie ist das Pro Handicap-Team mit einem 8er-MTB-Team.

"Nach dem anstrengenden Wochenende auf dem Nürburgring sind unsere Akkus jetzt wieder voll und wir sind bereit für die nächste Herausforderung", so Wolfgang Müller. "24h-Rennen haben ein einmaliges Flair. Es ist Spaß und Anstrengung, aber auch Anerkennung und Herausforderung zugleich. Ich freue mich unheimlich auf diese Radrennen." Müller bildet das Team zusammen mit Sabine Podzus, Uta Hartmann, Jörg Mittag, Martin Hibbeln, Bernd Schneider, André Hänsch und Andreas Mania.

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7. Juni: Wolfgang Müller: Die 24h Nürburgring sind Teamsport!

In der Woche nach dem 24h-Rennen werden bei Wolfgang Müller insgesamt vier Steuergeräte für seinen Audi TT angeliefert. „Jetzt brauche ich die auch nicht mehr! Danke DHL für den Streik“, sagt der Duisburger leicht verärgert, aber dennoch entspannt. „Vor dem Rennen hätten wir wenigstens eins gebraucht. Wir sind auf Nummer sicher gegangen und haben bei verschiedenen Lieferanten bestellt. Aber irgendwie blieben dann alle bei DHL im Streik hängen. Vor Ort an der Rennstrecke konnte uns zum Glück Raeder Motorsport helfen.“ 

Überhaupt stand die Vorbereitungszeit unter keinem guten Stern. Erst gab es einen Motorschaden, dann einen Getriebedefekt. Am schmerzhaftesten war der Verlust des langjährigen Teamkollegen und Freundes Walter Nawotka. „Sein Unfalltod hat uns tief getroffen. Wir haben aber in seinem Sinne weitergemacht und ich bin mir sicher, von oben hat er zugeschaut und uns die Daumen gedrückt.“

„Am Sonntag vor dem Rennen wollten wir ein neues Getriebe einbauen. Doch das passte nicht, da mussten wir improvisieren. Zum Glück habe ich mit Schmickler Performance eine phantastische Mannschaft und wir haben alles gemeistert. Die 24 Stunden auf dem Nürburgring sind Teamsport. Vor, beim und auch nach dem Rennen. Dieser unbändige Wille hat uns auch bei unserem zehnten 24h-Rennen Berge versetzen lassen. Als Team sind wir die Besten - Danke an alle!“

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17. Mai: Der verdiente Lohn: Klassensieg!

Nach knapp fünf Stunden scheint schon alles verloren zur sein: Der Pro Handicap-Audi TTs von Wolfgang Müller, Jutta Kleinschmidt und Sabine Podzus wird in einen Auffahrunfall währen einer Gelb-Phase verwickelt. Im Bereich Klostertal kracht der Porsche 911 mit der Nummer 56, ein Fahrzeug aus einer anderen Klasse, zu Beginn einer Code 60-Phase dem Audi vehement ins Heck. Während das Rennen für den Porsche zu Ende ist, schleppt sich Sabine Podzus noch an die Boxen. Nach rund 40 Minuten geht es weiter. Doch nicht mehr für Sabine: Aufgrund einer Beckenprellung und eines eingeklemmten Nervs fahren die anderen beiden von nun an die restlichen 19 Stunden alleine.

Der Hess Motorsport-VW Golf 5 R-Line lässt nicht locker, hetzt den Pro Handicap-Audi und luchst ihm sogar zeitweise die Führung ab. In der Schlussphase wird es nochmal richtig spannend: Kleinschmidt steuert zwei Runden vor dem Fallen der Zielflagge kurz die Boxen an, um ein paar Liter Sprit nachzutanken. Der Golf kommt nochmals näher. Aber die Wahl-Monegassin wirft ihre ganze Routine in die Waagschale und lenkt den Audi als Klassensieger über den Zielstrich. Laut Ergebnisliste sogar mit einer Runde Vorsprung, effektiv sind es aber nur knappe zwei Minuten.

Für Wolfgang Müller ist es der dritte Klassensieg insgesamt. "Alle drei Jahre stehe ich ganz oben auf dem Treppchen, das macht mich stolz. Vielleicht sollte ich jetzt zwei Jahre lang aussetzen ... Aber im Ernst: Nach dem Auffahrunfall hatte ich schon fast nicht mehr damit gerechnet. Der Turbolader war undicht, der Auspuff um rund 30 cm nach vorne verschoben. Das ganze Auto war krumm: Der Reifenverbrauch war auf der Hinterachse genauso wie auf der Vorderachse. Im Fußraum verbrannten uns regelmäßig die Schuhsohlen. Jutta und ich haben wirklich alles gegeben und sind mit dem Messer zwischen den Zähnen gefahren. Es hat gereicht, ich bin super glücklich!

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15. Mai: Startplatz drei für Pro Handicap-Audi

"Besser ein verkorkstes Training und ein gutes Rennen als umgekehrt", sagt Wolfgang Müller. "Ich bin ehrlich: Es hätte besser laufen können." Mit dem dritten Startplatz in der Klasse wurde das Minimalziel . Vor allem die Rundenzeit von 10.22,468 Minuten macht den Duisburger unzufrieden. "Damit werden wir im Rennen keine Chance haben. Leider hatten wir Probleme im Bereich der Kraftübertragung. Wir gehen aber davon aus, dass diese jetzt ausgemerzt sind."

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11. Mai: Die Vorbereitungen sind abgeschlossen

"Das Auto läuft, der LKW ist gepackt. Von mir aus kann es losgehen", sagt Wolfgang Müller. Zusammen mit Sabine Podzus und Jutta Kleinschmidt wird der 45-Jährige sich die Lenkradarbeit im Audi TT-S teilen. Für den Duisburger wird es der zehnte Start werden beim größten Autorennen der Welt. "Die Vorbereitungen waren nicht ganz einfach. Es gab leider das ein oder andere technische Problem, mit dem wir nicht gerechnet hatten. Der Poststreik war auch nicht ganz hilfreich, leider fehlen uns noch ein paar dringend benötigte Ersatzteile." In der mit vier Fahrzeugen besetzten Klasse der Turbo-Specials bis 2500 ccm hofft Müller auf den Klassensieg. "Ein 24h-Stunden-Rennen gewinnt man nicht in der ersten Kurve. Nerven behalten, das Material nicht zu sehr belasten und perfekte Boxenstopps: Damit sollte es funktionieren."

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16. April: Beim 24H-Qualifikationsrennen am Start

Am vergangenen Wochenende trafen sich die Teams des 24H-Rennens am Nürburgring erstmals in diesem Jahr zu einem ersten Kräftemessen. Beim Qualifikationsrennen wurde bereits erste Rennaction auf dem Asphalt der legendären Nordschleife geboten und auch das Team rund um Pro-Handicap-Gründer Wolfgang Müller war am Start: "Es war ein schönes Gefühl, endlich wieder hier zu sein. So konnten wir unter realen Rennbedingungen testen und das Fahrzeug auf die Gegebenheiten abstimmen um für unser Leuchtturmprojekt bereit zu sein."

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19. März: Jutta Kleinschmidt zu Gast bei "Abenteuer und Outdoor"

Jutta Kleinschmidt stellt sich für die neue Kampagne "Abenteuer und Outdoor" zahlreichen Fragen rund um ihre Karriere und die Teilnahme an karitativen Projekten. Wer das ganze Interview lesen möchte findet den entsprechenden Link auf unserer Presseseite. 

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16. März: Walter Nawotka stirbt bei einem tragischen Unfall

 

Nachruf.

 

Wir möchten den Familien und allen Freunden von Walter Nawotka und Dagmar unser Mitgefühl und unser Beileid für das tragische Unglück aussprechen.

 

Walter wurde auf Grund seiner hohen fahrerischen Fähigkeiten - besonders bei schlechtem Wetter - bei sehr vielen Rennfahrer-Kollegen sehr geschätzt. Er beeindruckte stets durch schnelle Rundenzeiten und eine ausgeprägte Routine neben der Rennstrecke.

 

Der Cuxhavener war beim 24-Stunden-Rennen auf der längsten und zugleich härtesten Rennstrecke der Welt mit insgesamt 11 Teilnahmen kein Unbekannter.

 

Der Motorsport, von der Technik bis hin zur fahrerischen Umsetzung, war seine große Leidenschaft. Es kam auch vor, dass er sich einen Mechaniker-Overall anzog, um sich bei einer Reparatur ebenfalls unters Auto zu legen. Seine große Erfahrung ließ den ruhig wirkenden Cuxhavener, der sters überlegen ins Lenkrad gegriffen hat, immer positiv erscheinen.

 

Unser Audi TT von Pro Handicap e.V. wird im Jahr 2015 mit Trauerflor an den Start gehen. Des Weiteren haben wir entschieden, dass der vierte Fahrerplatz beim diesjährigen 24h-Rennen auf dem Nürburgring symbolisch frei bleibt.

 

Wir trauern um einen Menschen, an den wir uns gerne erinnern.

 

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23 Februar: CMS wird neuer Partner für Pro Handicap

Der Felgenhersteller CMS wird ab sofort der neue Partner für das Team Pro Handicap. Das aus der Türkei stammende Unternehmen ist bereits weltweit vertreten und steigert seinen Absatz auch in Europe jährlich. CMS ist ein Familienunternehmen, welches bereits auf zahlreiche Auszeichnungen zurückblicken kann und doch die Vision für die Zukunft nicht aus den Augen verliert. "So sind wir uns ziemlich ähnlich. Auch wir verlieren trotz des ständigen Fortschritts unser Ziel nie aus den Augen", beschreibt Wolfgang Müller die neue Verbindung.

24h Nürburgring 2016

 

26.05. - 29.05.2016


Auch 2016 wird Wolfgang Müller mit seinem Team beim längsten und härtesten Rennen des Jahres antreten.
 

Lesen Sie hier mehr über das spannendste Rennen des vergangenen Jahres: 24H Rennen 2015